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Linux - das freie Betriebssystem!



Linux ist ein Betriebssystem für eine Vielzahl von Plattformen. Es wurde 1991 erfunden und begonnen von dem damals 21-jährigen Linus Thorvalds, und wird seither von einer Vielzahl an Entwicklern aus aller Welt weiterentwickelt.

Wie ist das möglich?

Linux wurde von Anfang an unter die GPL, die General Public License gestellt. Diese Lizenz garantiert jedem den kostenlosen Zugang zum Quellcode des Linux Betriebssystems.

Linux kann frei und kostenlos verteilt, eingesetzt und erweitert werden. Entwickler haben so Einblick in sämtliche Quellcodes und können dadurch sehr einfach neue Funktionen integrieren bzw. Fehler schnell finden und eliminieren. Treiber für neue Adapter wie ISDN-, SCSI Controller, Grafikkarten oder Protokolle für xDSL etc. können dadurch sehr schnell integriert werden.

Linus Thorvalds

Linus Benedict Thorvalds ist der Begründer und Entwickler des nach ihm benannten UNIX-ähnlichen Betriebssystems Linux. In der Welt der Betriebssysteme ist Linus Torvalds mindestens so bekannt wie Michael Jackson im Musikgeschäft.

Als Studienanfänger an der Universität in Helsinki war er mit dem bestehenden Unix (Versionen für Intel-Prozessoren) unzufrieden und begann mit Unterstützung vieler weiterer Entwickler, sich sein eigenes POSIX-kompatibles Betriebssystem zu bauen. Später portierte er den Linux Kernel auf die 64-Bit DEC Alpha-Architektur. Alle nachfolgenden Linux-Portierungen auf die Architekturen mit Sparc, Motorola 68K, PowerPC, ARM und MIPS-Prozessoren wurden von weiteren Freiwilligen mit Teils erheblicher Unterstützung der Herstellerfirmen vorgenommen.

Bezugsquellen

Genaugenommen bezeichenet Linux lediglich den von ursprünglich von Linus Thorvalds entwickelten Kern des Betriebssystems. Dieser Kern bietet allerdings nur sehr rudimentäre Basisfunktionalität und ist im wesentlichen für die Koordination des Zusammenspiels der Hardware verantwortlich.

Ein Betriebssystem entsteht erst durch das Hinzufügen weiterer Komponenten wie Programmierumgebungen, Netzwerksoftware und grafischer Benutzeroberflächen. Für diese dadurch entstehenden linux-basierten Systeme gibt es nicht wie sonst üblich nur einen Hersteller beziehungsweise Vertreiber, sondern mehrere sogenannte Distributoren, welche im Wettbewerb um die beste Distribution stehen.

Dieses Konzept erlaubt es, daß Linux in sehr verschiedener Weise angeboten werden kann und für spezielle Benutzergruppen angepasst angeboten wird. Linux wurde in seinen Anfangszeiten ausschließlich über das Internet vertrieben, und ist auch heute noch frei downloadbar.

Mit stark steigender Anzahl von verfügbaren Programmen hat sich der Vertrieb über CDROMs und DVDs etabliert und wird zunehmend mit Supportdienstleistungen verknüpft. Ein Käufer einer Distribution gibt durchschnittlich zwischen EUR 40.- und EUR 100.- für bis zu sieben CDs, einer DVD und einem Handbuch aus.

Alternativ zu kommerziellen Distributionen haben sich heute freie Distributionen herausgebildet, welche primär per Download verbreitet werden (Ubuntu, Kubuntu, Debian).

Eine (englischsprachige) Übersicht über alle Distributionen findet sich hier.



 
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